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Performance Evaluation of Time-Critical Data Transmission in Automotive Communication SystemsLeistungsbewertung zeitkritischer Datenübertragung in automobilen Kommunikationssystemen
KurzbeschreibungSeit fast 30 Jahren bietet der Airbag als Komponente der passiven Fahrzeugsicherheit den Insassen Schutz bei einem Unfall. 1980, in der damaligen Mercedes-Benz S-Klasse, aktivierte das System lediglich einen Fahrerairbag und bestand aus 170 Bauteilen. Heute sind hochintegrierte, elektronische Steuerungen für Front-, Seiten-oder Kopf-Airbags bereits in Kleinwagen Serienausstattung. Die Airbagsteuerung war seit jeher als autarkes System ausgelegt, das eigenständig die Schwere der Kollision detektiert und die Schutzmittel aktiviert. Durch stetige Verbesserungen im Bereich der Sensorik, der Elektronik im Steuergerät und der algorithmischen Konzepte der Sensordatenverarbeitung konnten die Reaktionszeiten bis zur Auslösung der Airbags auf ca. 30 Millisekunden reduziert werden. Da jede Millisekunde, die die Systeme der passiven Sicherheit nach Kollisionsbeginn früher aktiviert werden können, dazu beiträgt, die Verletzungsschwere der Insassen zu reduzieren, wären jedoch noch kürzere Auslösezeiten wünschenswert. Passive Konzepte allein, also die Reaktion auf eine Kollision, scheinen weitestgehend ausgereizt, ebenso wie konstruktive Maßnahmen zur Erhöhung der Karosseriesteifigkeit. Ein vielversprechender Ansatz ist die Vernetzung von Systemen der passiven Fahrzeugsicherheit mit aktiven Sicherheitskompontenten, wie dem Elektronischen Stabilitätsprogramm oder der Radar-basierten Abstandsregelung. Diese Systeme greifen durch gezielte Aktionen in einer Gefahrensituation in das Fahrgeschehen ein um einen Unfall zu verhindern, z.B. wenn das Fahrzeug ins Schleudern gerät oder der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einen kritischen Wert unterschreitet. Werden die Sensordaten, die die aktiven Systeme in einer frühen Gefährdungsphase errechnen, an die Airbagsteuerung kommuniziert und es kommt zur Kollision, kann auf diese schneller und effektiver reagiert werden, z.B. indem Auslöseschwellen in den Airbagalgorithmen bei akuter Gefährdung herabgesetzt werden und bei konkretem Eintritt der Kollision die Airbags mit diesem Vorwissen früher gezündet werden können als bei einer rein passiven Systemauslegung. Eine solche Vernetzung von aktiven und passiven Komponenten muss über die Fahrzeug-interne Kommunikationsinfrastruktur aus Bussystemen StichwörterSicherheitstechnik, Nachrichen- und Kommunikationstechnik |
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